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Aktuelles
Jambo! Unter News findest Du Neuigkeiten zu Kenia – wie etwa aktuelle Informationen und einen Veranstaltungskalender.

In der Rubrik Praktische Infos haben wir nochmals sämtliche nützliche Reisetipps für Dich und Deine Kunden zusammengetragen. Natürlich kannst Du Dir diese auch ausdrucken und zu Deinen Arbeitsunterlagen heften.

Unter Verschiedenes findest Du zum Beispiel leckere kenianische Rezepte zum Nachkochen, hilfreiche Literatur für die Reiseplanung, interessante Links und vieles mehr.

Hier findest Du alle Neuigkeiten zu Kenia.
Qatar Airways mit neuer Flugverbindung nach Nairobi
Sanfter Tourismus – Kenia ist einer der drei weltweit führenden Anbieter
Erste Kitesurfing-Schule in Kenia eröffnet
Lewa Marathon quer durch die Wildnis am 2. Juli 2005
Friedensnobelpreis 2004 geht an Kenianerin
Reisen im Einklang mit Mensch und Natur
“Film ab” – Kenia wartet mit preisgekrönten, internationalen Filmproduktionen auf
 
Hier findest Du alle Neuigkeiten zu Kenia.
 
Qatar Airways mit neuer Flugverbindung nach Nairobi
Ab 15. November 2005 wird Qatar Airways wöchentlich 5 Flugverbindungen nach Nairobi ab FRA/MUC mit guten Umsteigemöglichkeiten in Dohar anbieten.

Weitere Informationen:
Qatar Airways
Baseler Str. 48
60329 Frankfurt
www.qatarairways.com/german

 
Sanfter Tourismus – Kenia ist einer der drei weltweit führenden Anbieter
Als eine der drei weltweit führenden Destinationen im Bereich des umwelt- und sozialverträglichen Tourismus hat sich das Reiseland Kenia etabliert. Zu diesem Schluss kommt die jüngste Umfrage des Online-Reisebüros www.responsibletravel.com, einem Spezialanbieter zur Förderung des nachhaltigen Tourismus. Als Basis für die Erhebung dienten 60.000 Buchungsanfragen im vergangenen Jahr; neben Kenia zählen Tansania und Ägypten zu den gefragtesten Zielen.

Kenia hat in den letzten Jahren mehr und mehr Tourismus-Projekte unterstützt und entwickelt, die Hand in Hand mit den lokalen Gemeinden und für den Naturschutz arbeiten. Die aus diesem Bewusstsein heraus beispielsweise entstandenen „Ecolodges“, touristische Unterkünfte mit ökologischem Charakter, zeichnen sich allesamt aus durch die konsequente Einbeziehung der Bevölkerung und kulturellen Gruppen vor Ort. Diese profitieren direkt von den Einnahmen, aus denen Schul- und Gesundheitseinrichtungen finanziert werden, ferner aus der Schaffung zahlreicher Arbeitsplätze in allen Bereichen der Lodges. Zudem eint die Öko-Lodges der konsequente Einsatz von naturbelassenen, umweltverträglichen Materialien, der schonende Umgang mit vorhandenen Energieressourcen sowie die Aufrechterhaltung und der Aufbau eines ausgewogenen Wildtierbestands.

Hilfreiche Informationen zum Thema „Ecotourism“ in Kenia sowie zu einzelnen Projekten liefert auch: The Ecotourism Society of Kenya: www.esok.org

 
Erste Kitesurfing-Schule in Kenia eröffnet
Die Küste rund um Malindi mausert sich derzeit zum beliebten Treffpunkt der europäischen Kitesurfing-Szene: Zu einem der bestgehütetsten Geheimnisse Kenias zählt „Che-Shale“, eine kleine, exklusive Hotelanlage direkt am Strand etwa 25 km nördlich von Malindi. Inmitten eines Palmenhains gelegen, bietet das Refugium mit „Robinson Crusoe“-Feeling nun mit seinen Kitesurfing-Kursen erstklassige Möglichkeiten, um unter besten Bedingungen die neue Trendsportart zu erlernen oder zu perfektionieren.
Dank des der Küste vorgelagerten Korallenriffs sind die Voraussetzungen für das Kitesurfing optimal, die sanfte Dünung begeistert Anfänger und Profis gleichermaßen. Nach bereits zwei bis drei Tagen sind die Schüler mit Brett und Drachen bestens vertraut, Ausrüstung und Betreuung sind im Kurs inbegriffen. Che-Shale besteht aus insgesamt fünf individuell gestalteten Bungalows mit rustikal-romantischem Charme für je zwei bis vier Personen. Es verfügt über ein erstklassiges Restaurant und eine kleine Bar. Erreichbar ist das Haus nur per allradgetriebenem Fahrzeug, auf Wunsch wird der Transfer von Mombasa oder Malindi arrangiert. Und wer neben Wasser, Wind, Strand und Sonne auch noch die Tierwelt Kenias erleben möchte, kann Ausflüge in den Tsavo Nationalpark unternehmen.
„Kitesurfing“ ist die schnelle, berauschendere Alternative zum klassischen Windsurfing. Statt eines Segels fungiert ein Lenkdrachen als Antrieb; insbesondere eine starke Brise und Wellengang geben dem Surfer vielfältige Möglichkeiten für akrobatische Sprünge.

 
Lewa Marathon quer durch die Wildnis am 2. Juli 2005
Am Samstag, 2. Juli 2005, wird erneut der Startschuss für den weltweit einzigen Marathon in einem ausgewiesenen Wildreservat gegeben: Bereits zum sechsten Mal in Folge findet der „Safaricom Marathon“ im kenianischen „Lewa Wildlife Conservancy“, einem Naturschutzgebiet etwa 220 Kilometer nördlich von Nairobi, statt. Der Lauf quer durch die Wildnis stellt für die etwa 550 Teilnehmer aus aller Welt eine besondere Herausforderung dar – liegt die landschaftlich reizvolle Strecke, die als Halbmarathon oder über die volle Distanz gelaufen werden kann, doch im kenianischen Hochland nahe des Äquators und des Mount Kenya konstant auf über 1.500 Meter.
Zusätzlichen Reiz erfährt der Lewa-Marathon durch die im Reservat lebenden Tiere, wie etwa Zebras oder Antilopen, die die Läufer bisweilen begleiten. Helikopter, Erkundungsflugzeuge und zahlreiche Parkwächter sorgen jedoch dafür, dass dabei keinerlei Gefährdung für die Läufer entstehen kann.
Unter den Teilnehmern finden sich sowohl Amateure als auch Profis: Ihre Teilnahme für dieses Jahr zugesagt haben weltbekannte, kenianische Top-Athleten wie Paul Tergat, Weltrekordhalter und mehrfacher Weltmeister, Catherine Ndereba, Weltmeisterin und Vize-Olympiasiegerin, sowie Joyce Chepchumba, Gewinnerin der Marathon-Events in London und New York.
Sämtliche Einnahmen aus der Veranstaltung, die laut des Magazins „Runners World“ zu den „zehn Läufen des Lebens“ zählen sollte, fließen wohltätigen Zwecken zu. Im Jahr 2004 konnten insgesamt 200.000 US-Dollar für verschiedene Projekte in den Bereichen Tier- und Naturschutz, Bildung und Gesundheit sowie zur Förderung der lokalen Gemeinden verwendet werden.

Weitere Informationen zum Marathon unter: www.lewa.org und www.tusk.org

 
Friedensnobelpreis 2004 geht an Kenianerin
Prof. Wangari Maathai wird für ihr Engagement
für Umweltentwicklung und Demokratie ausgezeichnet
Als erste Afrikanerin hat die kenianische Umweltschützerin Prof. Wangari Maathai den Friedensnobelpreis erhalten. Das Osloer Nobelkommittee begründete die Vergabe mit dem Einsatz der 64-Jährigen für eine „nachhaltige Umweltentwicklung sowie Demokratie und Frieden“ in ihrem Heimatland Kenia und in Afrika. Damit zeigt sich zudem Kenias führende Rolle in Sachen Natur- und Tierschutz und schärft das Bewußtsein insbesondere auch im Bereich des Öko-Tourismus.

Die Folgen ihres Engagements für die Umwelt sind nicht zu übersehen: Seit der späten siebziger Jahre hat Prof. Maathai mit der von ihr gegründeten Umwelt- und Sozialbewegung „Green Belt Movement“ rund 20 Millionen Bäume gepflanzt und kämpfte damit für die Erhaltung des Waldes in Kenia und Ostafrika. Ihre grüne Bewegung stärkte nicht nur das ökologische, sondern auch das demokratische und soziale Bewußtsein der Bevölkerung und setzte sich für die Rechte von Mädchen und Frauen ein.

Zur Feier der Auszeichnung pflanzte Maathai einen einheimischen Baum in Nyeri, ihrer Heimatstadt nahe des Mount Kenya. „Dieser Preis ermutigt uns Afrikaner und insbesondere die afrikanischen Frauen – er ist eine Anerkennung für die vielfältigen Anstrengungen der Afrikanerinnen, niemals aufzugeben.“

Die Vergabe des Preises an die Kenianerin bestätigt das Land in seinen Bemühungen um den Erhalt der einzigartigen Flora und Fauna. Und gerade der Tourismus spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, dieses kostbare Erbe zu bewahren – und so ist die Förderung eines nachhaltigen und sanften Tourismus für die Urlaubsdestination Kenia eine der obersten Prioritäten.

„Eine intakte Umwelt ist sehr wichtig für den Frieden dieser Welt, denn wenn wir unsere Resourcen zerstören und diese rar werden, fängt die Menschheit an, darum zu kämpfen“, so die Friedensnobelpreisträgerin.

 
Reisen im Einklang mit Mensch und Natur
Ecolodges in Kenia: Zahlreiche Projekte für den sanften Tourismus
Wenn Reisende befragt werden, was sie eigentlich zu einem Urlaub in Afrika bewogen hat, sprechen sie nahezu alle von der spannenden Kultur und der vielfältigen Tierwelt. Im gleichen Atemzug wird auch die Faszination, wie Mensch und Natur seit Jahrhunderten neben- und miteinander leben, genannt. Und genau diese sensible Balance gilt es zu schützen, was sich als immer schwieriger herausstellt. Kenia, einer der führenden Anbieter im Bereich des nachhaltigen Tourismus, hat in den letzten Jahren mehr und mehr Projekte unterstützt und entwickelt, die Hand in Hand mit den lokalen Gemeinden und für den Naturschutz arbeiten.

Die aus diesem Bewußtsein heraus entstandenen „Ecolodges“, touristische Unterkünfte mit ökölogischem Charakter, zeichnen sich allesamt aus durch die konsequente Einbeziehung der Bevölkerung und kulturellen Gruppen vor Ort. Diese profitieren direkt von den Einnahmen, aus denen Schul- und Gesundheitseinrichtungen finanziert werden, ferner aus der Schaffung zahlreicher Arbeitsplätze in allen Bereichen der Lodges. Zudem eint die Öko-Lodges der konsequente Einsatz von naturbelassenen, umweltverträglichen Materialien, der schonende Umgang mit vorhandenen Energieressourcen sowie die Aufrechterhaltung und der Aufbau eines ausgewogenen Wildtierbestands.

Die bereits vielfach ausgezeichnete „Il Ngwesi“ Lodge liegt im Norden Kenias in der Laikipia-Region am Rande der Mukogodo Hills. Von den Terrassen der sechs für maximal 16 Gäste vorgesehenen Häuser mit romantischen Open-Air-Duschen erschließen sich schöne Panoramablicke in die Weiten des kenianischen Hochlandes. Zwei der sogenannten „Bandas“ verfügen zudem über eine Plattform, auf die die Gäste in der Nacht das Doppelbett schieben und die Nacht unter dem Sternenhimmel verbringen können. Für einen unvergesslichen Aufenthalt gibt es zahlreiche Möglichkeiten: ausgedehnte Wanderungen unter lokaler Führung, Kamel-Safaris, Frühstück oder Dinner im Busch, „Omni“ – eine Nashorn-Waise - beobachten, die Einheimischen in ihrem Dorf besuchen...

Nördlich des Amboseli Nationalparks ist das Wildschutzgebiet namens Selenkay zu finden, eine private Initiative, die die lokale Maasai-Gemeinde einschließt und fördert. Inmitten dieses Schutzgebietes, das dank der Initiative wieder über einen beeindruckenden Wildbestand verfügt und Besuchern nur begrenzt zugänglich ist, liegt das Porini Camp. Sechs luxuriöse Zelte, jedes ausgestattet mit komplettem Badezimmer, laden zu einem außergewöhnlichen Aufenthalt mit sehr guten Möglichkeiten zur Tierbeobachtung ein. Das Camp versorgt sich fast ausschließlich mit Solarenergie, die Mülltrennung wird konsequent betrieben und für die Versorgung der Gäste mit warmem Wasser sowie für die Küche werden spezielle, umweltverträgliche Briketts verwendet.

Ein ähnlich ambitioniertes, einzigartiges Konzept steht hinter der Shompole Lodge, ebenfalls auf Maasai-Gelände gelegen, die sich etwa 120 km südlich von Nairobi am Great Rift Valley befindet. Sämtliche der insgesamt acht stabilen Hauszelte verfügen über einen eigenen kleinen Pool sowie eine private Lounge und sind mit den von der Natur gegebenen Materialien edel und künstlerisch ausgestattet. In 20 Minuten Fahrtzeit ist das dem Porini Camp angeschlossene Sidai Camp zu erreichen, zudem gehört das erst im Sommer 2004 eröffnete, geschmackvoll gestaltete Naibor Camp mit sechs Zelten in der Masai Mara zum Verbund.

Zusätzliche Informationen zu Ausstattung und Buchung der einzelnen Lodges unter folgenden Website-Adressen:
Il Ngwesi – www.lewa.org, E-Mail: letsgo@letsgosafari.co.ke
Porini Camp – www.porini.com, E-Mail: info@gamewatchers.co.ke
Shompole Lodge – www.shompole.com, E-Mail: info@shompole.com

Hilfreiche Informationen zum Thema „Ecolodges“ sowie zu weiteren Projekten liefert auch: The Ecotourism Society of Kenya: www.esok.org

 
“Film ab” – Kenia wartet mit preisgekrönten, internationalen Filmproduktionen auf
Mehr denn je ist Kenia auf TV-Bildschirmen und Kino-Leinwänden präsent: Zahlreiche internationale Film- und Fernsehproduktionen wurden in den vergangenen Jahren in dem ostafrikanischen Land gedreht und bei Festivals gezeigt und ausgezeichnet.

Bei der diesjährigen Berlinale etwa wurde die französische Filmproduktion „The Rain Warriors“ gezeigt, die im November 2004 ihre Premiere in Nairobi und Anfang des Jahres in Europa und in Fernost feierte. Der Film basiert auf einer alten Maasailegende und beschreibt die Abenteuer einer Gruppe von jungen Maasai, die eine Dürreperiode abwenden müssen. Sämtliche Personen im Film wurden von Maasai-Amateuren dargestellt, großartige Landschaftsaufnahmen zeigen die beeindruckende Schönheit eines unberührten Kenia.

Als „bester deutscher Fernsehfilm“ wurde der ZDF-Dreiteiler „Die Patriarchin“ mit Iris Berben bei der „Goldenen Kamera 2005“ ausgezeichnet. Das Familienepos um eine Kaffee-Dynastie, das zu großen Teilen auch in Kenia produziert wurde, lief im Januar 2005 im deutschen Fernsehen. Im September 2005 wird ein weiterer Kenia-Film in den Kinos zu sehen sein – die Verfilmung des Bestsellers „Die weiße Massai“ der Schweizer Schriftstellerin Corinne Hofmann.

Das bilderprächtige Familiendrama „Nirgendwo in Afrika“, im Jahr 2000 in Kenia gedreht, bescherte Kenia fünf goldene „Lolas“ beim Deutschen Filmpreis 2002 und bei den Academy Awards 2003 den Oscar als „Bester nicht-englischsprachiger Film“ – der insgesamt neunte Oscar. „Jenseits von Afrika“ erhielt 1985 insgesamt acht der begehrten Auszeichnungen.